Azure Reserved Instances auf Monatsbasis

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Reservierungen auf Azure sind auf dem Cloud-Markt bereits bestens bekannt. Dies ermöglicht eine virtuelle Machine, Azure Storage, Disk Storage, Cosmos DB, SQL DB, SQL Data Warehouse oder einen Azure App Service für 1 oder 3 Jahr zu reservieren. Dafür musste man den gewählten Zyklus im Vorhinein bezahlen. Da Microsoft so die nötige Kapazität besser einschätzen und planen kann, hat die Firma für Reservierungen einen beträchtlichen Rabatt gewährt. Seit einiger Zeit gibt es eine zusätzliche Zahlungsoption für eine solche Reservierung.

Monatliche Rechnung für Reservierungen

Bereits seit September 2019 ist es möglich, dass Reservierungen auf Monatsbasis abgerechnet werden. Die möglichen Reservierungsperioden sind davon aber nicht betroffen und sind weiterhin auf 1 oder 3 Jahre terminiert. Das heisst konkret, dass beispielsweise die Compute-Leistung einer Azure VM über 1 oder 3 Jahre monatlich mit dem gleichen Rabatt einer «klassischen Reservierung» in Rechnung gestellt werden, egal welche Auslastung die VM erfahren hat.

Vorteile gegenüber der klassischen Reservierung

Aus Sicht des Autors gibt es gleich mehrere Vorteile, welche eine monatliche Zahlungsoption gegenüber der «klassischen Reservierung» bietet.

Was auf der Hand liegt ist, dass durch die monatlichen kleineren Beträge die Investitionskosten verteilter anfallen und somit die flüssigen Mittel einer Unternehmung wesentlich weniger belasten, als dies beispielsweise bei einer «klassischen Reservierung» über 3 Jahre der Fall wäre. Doch das ist nicht der einzige Vorteil.

Durch die monatliche Abrechnung wird die Handhabung des Azure Kostenrechner am Beispiel Azure VM massgeblich vereinfacht. Wird in diesem eine Reservierung kalkuliert, so rechnet der Azure Calculator immer den monatlichen Preis der VM aus. In diesem Inkludiert sind auch die monatlichen pay-as-you-go (PAYG) Kosten wie OS-Lizenz- und Speicher, welche von einer Reservierung nicht betroffen sind. Bei einer «klassischen Reservierung» ist also nicht auf einen Blick ersichtlich, welcher Betrag als Einmalzahlung und welcher Betrag als Monatsrechnung erfolgt. Die Beträge müssen relativ mühsam getrennt werden. Entscheidet man sich aber nun für das Monatsmodell, so ist der Verrechnungszyklus wiedergegeben und es ist auf einen Blick ersichtlich, welcher voraussichtliche Betrag monatlich beglichen werden muss, ganz egal ob es sich um den Reservierungs- oder PAYG-Anteil handelt. Das hilft sowohl bei der Kalkulation als auch um während dem Reservierungszyklus den Überblick zu wahren.

Selbst verständlich können auch die Reservierungen auf Monatsbasis mit dem Azure Hybrid Benefit kombiniert werden, um weitere Rabatte zu erhalten. Beispielsweise mittels Software Subscriptions, für welche es aber zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels noch keine monatliche Zahlungsoption gibt. Siehe dazu auch den folgenden Blogbeitrag: https://microsoft.techdata.ch/blog-tech-data-microsoft/geld-sparen-mit-server-lizenzierung-und-hybrid-benefit-ueber-csp/.

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Dominic Benndorf